Die LWL-BLB-Wälder in Zahlen
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1.046 ha Wald im Besitz des LWL-BLB
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3.600 to Kohlendioxid-Äquivalente werden jährlich in den LWL-BLB Wäldern gespeichert
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600 ha umfasst das größte Waldgebiet Ammeloe
Der LWL-BLB besitzt rund 1.046 Hektar Wald in Westfalen-Lippe. Diese Flächen befinden sich an verschiedenen Standorten des Landschaftsverbandes.
Klimaschutz
Früher dienten die Wälder und angrenzende landwirtschaftliche Flächen der sinnvollen Beschäftigung der Patientinnen und Patienten in LWL-Kliniken. Heute bewirtschaften wir unsere Wälder nachhaltig gemäß § 1 des Bundeswaldgesetzes. Insgesamt erreichen die Waldflächen und Forstbetriebe des LWL sowie die nachgelagerten Holznutzungen eine Klimaschutzleistung von rund 3.600 to CO2-Äquivalente pro Jahr.
Unsere Prinzipien
Nachhaltigkeit: Es wird nicht mehr Holz geerntet, als nachwächst.
Ökologie & Ökonomie: Biodiversität wird durch die Anpflanzung heimischer Arten gefördert.
Zusammenarbeit: Enge Kooperation mit dem Landesbetrieb Wald und Holz NRW sowie freiberuflichen Förstern.
So bewahren wir die historische Bedeutung unserer Wälder und gestalten gleichzeitig ihre nachhaltige Entwicklung – im Einklang mit der Natur.
Unsere Bewirtschaftungskriterien
• Nachhaltige und naturnahe Waldbewirtschaftung
• Aufforstungen mit vorwiegend heimischen Forstsetzlingen
• Begrenzte Pflanzung von sog. Experimentierbaumarten, die sich erkennbar an den Klimawandel angepasst haben
• Einhaltung der PEFC-Kriterien (Holz- und Papierprodukte mit dem PEFC-Siegel stammen aus ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltiger Waldbewirtschaftung)
• Holzeinschläge nach Forsteinrichtungswerk: es wird nicht mehr geerntet als nachwächst
• Einzelstammweise Nutzung hiebsreifer Bäume
• Keine Kahlschläge
• Förderung der Naturverjüngung
Der LWL-BLB hat in den Jahren 2000 bis 2025 auf ca. 14 Hektar Schadflächen, die durch Sturmereignisse und Schädlingsbefall, aber auch als Ausgleichsfläche betroffen waren und sich in Ammeloe, Münster, Lengerich, Warstein, Gütersloh, Detmold und Hemer befinden, ca. 22.500 Forstsetzlinge gepflanzt. Als Baumarten wurden Rot-, Stiel- und Traubeneiche, Rotbuche, Hainbuche, Robinie, Esskastanie, Schwarznuss, Europäische Lärche, Küstentanne, Douglasie und diverse Obstgehölze an Wegesrändern wie Speierling und Kirsche gewählt. Als Waldrandgestaltung wurde eine große Anzahl von heimischen Heckengehölzen, z.B. Wildbirne, Heckenrose und Pfaffenhütchen gepflanzt, um Insekten Nahrung zu bieten.
Was tut der LWL-BLB darüber hinaus für Natur und Gesellschaft?
• Von 1.046 Hektar Wald sind ca. 420 Hektar als Naturschutzgebiete ausgewiesen, darin sind auch Flora-Fauna-Habitat- und Vogelschutzgebiete enthalten.
• Bereitstellung von kleineren Waldflächen für Kindertagesstätten und Therapeutisches Reiten
• Möglichkeiten zum Waldbaden und zum Reiten auf der Münsterland-Reitroute
• Aufwertung von Wanderwegen durch Waldruhebänke, Anlage von Kleinstbiotopen und Erläuterungstafeln
• Verzicht von Waldbewirtschaftung in besonders bedeutsamen Naturschutzbereichen
• Teilweiser Einsatz von Rückepferden
• Förderung von Alt- und Totholz
• Verkehrssicherheitskontrollen an Waldrändern und Extra-Kontrollen bei Starkwetterereignissen
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