Das Projekt in Zahlen
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02/2023 Baubeginn
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13 Mio € Gesamtkosten
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10 Mio € Öffentliche Festbetragsförderung für Klinikgebäude und Bewegungshalle
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03/2025 Fertigstellung
LWL-Klinik Gütersloh, Buxelstraße 50, 33334 Gütersloh
Das kürzlich eröffnete, neue Klinik in Gütersloh schafft einen neuen, modernen Ort für die Kinder- und Jugendpsychiatrie. Zusammen mit der kinder- und jugendpsychiatrischen Tagesklinik im denkmalgeschützten Haus 051 und der zugehörigen Schule für Kranke bildet der Neubau ein zukunftsorientiertes Zentrum für die psychische Versorgung von Kindern und Jugendlichen. Die Gebäude wurden Ende März 2025 an die Universitätsklinik Hamm übergeben.
Die Architektur des Neubaus nimmt die unterschiedlichen Strukturen der bestehenden Klinikgebäude auf und gliedert sich in einen abgewinkelten Baukörper, der im Eingangsbereich einen Vorplatz und auf der Rückseite einen ruhigen Gartenbereich bildet. Der Entwurf berücksichtigt die spezifischen Anforderungen der Kinder- und Jugendpsychiatrie und bietet eine gesundheitsfördernde, funktionale sowie barrierefreie Gestaltung.
Der zweigeschossige Neubau umfasst zentrale Bereiche wie eine Ambulanz, drei Stationen mit 33 Betten, sowie eine Bewegungshalle und Therapiebereiche.
Im Erdgeschoss befinden sich wichtige zentrale Dienste und eine kleine Kinderstation, sowie Eltern-Kind-Apartments. Das erste Obergeschoss bietet Platz für zwei Jugendstationen mit insgesamt 24 Betten und Räume für zugehörige Therapieangebote. Eine klare Gliederung der Verkehrsflächen sorgt für eine einfache Orientierung.
Der Neubau wird in Massivbauweise errichtet und erfüllt die Vorgaben für energieeffizientes und nachhaltiges Bauen.
Zur Sicherstellung der Beschulung der Kinder und Jugendlichen wird das benachbarte Gebäude Haus 060 umgebaut und als Schule für Kranke genutzt. Ergänzend entsteht eine neue Bewegungshalle, die eine Sporthalle sowie Umkleiden und Sanitärbereiche umfasst.
Mit dem Neubau und der Tagesklinik entsteht ein modernes Zentrum für die kinder- und jugendpsychiatrische Versorgung, das durch die geplante Architektur und die enge Verzahnung von Therapie- und Versorgungsbereichen ein positives und therapeutisches Umfeld schafft.
Einbau der Nachrichten- und sicherheitstechnischen Anlagen
Der Neubau der Klinik Hamm in Gütersloh hat eine vollautomatische Brandmeldeanlage über alle Gebäude erhalten, die mit der Brandmeldeanlagenverbund der Klinik Gütersloh verbunden ist. Darüber hinaus verfügt das Gebäude über eine Personennotsignalsystem, über welches die Mitarbeiter im Notfall Hilfe anfordern können. Das Gebäude verfügt weiterhin über zwei Kriseninterventionsräume, welche mit einem Sprach-Lichtrufsystem und einer Beschallungsanlage ausgestattet sind. Da die Möglichkeit bestehen soll, die Stationen geschlossen zu betreiben – abhängig vom Patientenklientel – wurden die Stationen mit Rettungswegtechnik ausgestattet, welche die Türen verschlossen hält und nur vom Personal bedient werden kann.
Das gesamte Leitungsnetz ist mit halogenfreien Leitungen gebaut worden und trägt so zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes bei.
Besonderheiten: Redundante Einbindung der aktiven Netzwerktechnik und der Gefahrenmeldesysteme in den bestehenden Anlagenverbund. Aufgrund der Größe und der großen Entfernung zu den nächstgelegenen Gebäuden, mussten kreative Lösungen geschaffen werden.
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