Das Projekt in Zahlen
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2026 Baubeginn
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112 Mio € Gesamtkosten
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1,9 Mio € Öffentliche Fördermittel
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2030 voraussichtliche Fertigstellung
Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) beabsichtigt die Errichtung eines Ersatzneubaus für die Albatros- und Opticus Schule am Standort Bielefeld-Senne. Bei der Opticus Schule handelt es sich um eine Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Sehen und bei der Albatros-Schule um eine Förderschule mit dem Förderschwerpunkt "körperliche und motorische Entwicklung".
Im Zuge der Errichtung des Ersatzneubaus erfolgt eine Umgestaltung des Gesamtcampus. Die Außenanlagen werden neu konzeptioniert, Bestandsgebäude abgerissen und die Leitungsinfrastruktur des Campus entsprechend saniert bzw. neu hergestellt. Vorab der Bauarbeiten für den Ersatzneubau sind vorbereitende Maßnahmen auf dem Campus umzusetzen.
Nach Fertigstellung des Ersatzneubaus wird der Bestand der Albatros-Schule sowie das Verwaltungsgebäude abgebrochen und der südliche Campusbereich neu strukturiert. Ziel ist die Entwicklung eines gemeinsamen Bildungscampus, der bestehende und neue Gebäude funktional und infrastrukturell miteinander verbindet.
Das Projekt gliedert sich dabei in drei Teilprojekte:
Teilprojekt 1 - Ersatzneubau
Teilprojekt 2 - Infrastrukturmaßnahme Campus
Teilprojekt 3 - Abbruch
Nachhaltigkeit und Energieeffizienz
Das Projekt erfüllt höchste Anforderungen an nachhaltiges und zukunftsorientiertes Bauen. Es strebt eine DGNB-Zertifizierung in der Kategorie Gold an und orientiert sich damit an umfassenden Kriterien in den Bereichen Ökologie, Ökonomie, soziokulturelle Qualität und technische Leistungsfähigkeit. Darüber hinaus wird das Gebäude als klimafreundliches Nichtwohngebäude nach den Vorgaben des Qualitätssiegels Nachhaltiges Gebäude (QNG) konzipiert, wodurch insbesondere Aspekte wie geringe Treibhausgasemissionen über den gesamten Lebenszyklus hinweg berücksichtigt werden.
Ein wesentlicher Bestandteil des Konzepts ist die Umsetzung des Energiestandards EG40, der einen besonders niedrigen Energiebedarf sicherstellt und damit maßgeblich zur Reduzierung des ökologischen Fußabdrucks beiträgt. Ergänzend dazu wird die Einhaltung der Checkliste zur LWL-Gebäudeleitlinie 2030 gewährleistet. Diese definiert verbindliche Regelstandards für nachhaltiges Bauen und stellt sicher, dass sowohl ökologische als auch funktionale und wirtschaftliche Anforderungen langfristig erfüllt werden. Insgesamt entsteht so ein Gebäude, das den aktuellen und zukünftigen Ansprüchen an Klimaschutz, Ressourceneffizienz und Nutzerkomfort in besonderem Maße gerecht wird.
Besonderheiten
• Urnengräberverdachtsfälle
• 100 Geothermie Erdwärmebohrungen
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